Reiseinformationen

 

Bhutan Reiseinformationen von A bis Z

Ärztliche Versorung & Impfungen

Die ärztliche/medizinische Versorgung ist mit europäischer Versorgung nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und hygienisch problematisch. Europäisch ausgebildete, Englisch oder Französisch sprechende Ärzte fehlen oft. Wegen der besonderen Hochgebirgslage bestehen nur erheblich erschwert Rettungsmöglichkeiten.Ein weltweit gültiger und ausreichender Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung werden dringend empfohlen. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt einen Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Polio und Hepatitis A. Gegebenenfalls auch gegen Masern, Mumps und Röteln sowie gegen Influenza und Pneumokokken. Als Reiseimpfungen bei Langzeitaufenthalten werden Impfungen gegen Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Japanische Enzephalitis empfohlen. Die Standardimpfungen für Kinder und Erwachsene, entsprechend den Empfehlungen des Robert-Koch-Institutes (siehe www.rki.de). Dengue Fieber tritt im Südwesten des Landes, während und unmittelbar nach der Regenzeit auf sowie in den mittleren Landesteilen bis in Höhen von ca. 2.000 Metern. Das Risiko an Malaria zu erkranken ist ganzjährig gering bis mittel. Im südlichen Tiefland ist es am höchsten und nimmt nach Norden mit zunehmender Höhe ab. Es gibt keinen absoluten Schutz gegen Malaria und Dengue Fieber. Von daher ist es ratsam lange und helle Kleidung zu tragen und sich mit ausreichend Mückenschutz auszustatten. In Ihrer Reiseapotheke sollten sich Mittel gegen Durchfall, antiseptische Creme, Antihistaminika und ein Sonnenschutz finden. Wenn Sie Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese auf Vorrat mitnehmen, da in der Höhenluft die Augen irritiert werden können.

Bevölkerung

Im Königreich Bhutan herrscht eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Derzeit leben in Bhutan nur 750.000 Menschen, wovon der größte Teil im Westen des Landes lebt. Die einheimische Bevölkerung sind die Drukpa, dieser Bevölkerungsteil setzt sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops, den Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen Ursprungs sind. Durch die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner werden verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen. Die Amtssprache heißt Dzongka und wird neben Englisch in allen Schulen unterrichtet. Im Norden, im Hochgebirge an der Grenze zu Tibet leben die Volksgruppen der Lingshi, der Lunana und der Laya. Die Linghsi und die Lunana tragen meist die bhutanesische Tracht , die Laya hingegen haben ihre eigenen traditionellen Gewänder, die zumeist aus Yakhaar und Schafwolle bestehen und einem aus Bambus geflochtenen kegelförmigen Hut. Die Yaks bilden die Lebensgrundlage dieser Hochlandbewohner, das Haar der Tiere dient als Zeltstoff und Bekleidung, das Fleisch dient als Nahrungsmittel, ihre Milch wird zu Butter und Hartkäse verarbeitet und ihr Dung liefert Brennmaterial. Auch als Lastentiere werden die Yaks eingesetzt.

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Diplomatische Vertretungen in Europa

Botschaft des Köngreichs Bhutan
Avenue Jules Cesar 701150 Brüssel
Belgien
Telefon: (00322) 761 9570
Fax: (00322) 761 9577

Elektrizität

Die Netzspannung beträgt 220 Volt. Stecker gibt es in den unterschiedlichsten Varianten, so dass ein Universaladapter zur Mitnahme empfehlenswert ist. Es kann durchaus zu Stromausfällen kommen, daher ist eine Taschenlampe im Reisegepäck hilfreich, insbesondere wenn Übernachtungen in abgelegenen Dörfern geplant sind.

Essen & Trinken

Die bedeutendsten Zutaten in der bhutanischen Küche sind scharfe Chilis und Käse, zusammen ergeben sie das nationale Lieblingsgericht, das Aema Datsi (wörtlich übersetzt: Käse und Chili). Dieses Gericht finden Sie in Bhutan in zahlreichen Variationen, darunter Kewa Datsi (Kartoffeln und Käse) oder Shamu Datsi (Pilze und Käse). In jedem Restaurant können Sie diese Variationen probieren, aber teilen Sie der Bedienung im Voraus mit, wie scharf Sie Ihr Gericht wollen - ein wenig Umsicht ist stets angebracht. Auch die beliebten Momos (Klöße) sind in der Küche Bhutans überall vertreten, gefüllt mit Käse oder Hackfleisch, ergeben Sie eine leckere Kost. Die meisten Restaurants in Bhutan bieten chinesische und indische Gerichte an,  westliche Speisen sind beschränkt erhältlich. In der Hauptstadt Timphu und auch in Phuentsholing im Süden Bhutans finden Sie viele Restaurants, die meisten Restaurants bieten Büffets an, an denen Sie sich nach Herzenslust bedienen können. Ein Favorit unter den Bhutanern ist eine Tasse Suja (Buttertee), der Körper und Seele in kalten Nächten wärmt. Ebenso bhutanisches Bier und einheimischer Whiskey sind nicht zu verachten.

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Filmen und Fotografieren

Das Fotografieren ist in Bhutan nicht überall erlaubt. Bevor Sie die Bhutaner fotografieren, bitten Sie diese um Erlaubnis. Englisch wird in der Regel verstanden. Seien Sie prinzipiell lieber etwas zurückhaltener. In Dzongs ist das Fotografieren beispielsweise verboten!

Geld und Währung

Die offizielle Landeswährung Bhutans ist der Bhutanische Ngultrum (BTN), der in 100 Chetrum unterteilt ist. Der Wechselkurs richtet sich nach den internationalen Devisenmärkten, wird aber täglich zentral festgelegt. Der momentane Wechselkurs (Stand: August 2015) beträgt: 1 Euro = 69,52 Bhutanische Ngultrum (BTN).
Wir empfehlen die Mitnahme von Bargeld, da der Zugang zu Geldautomaten vor Ort beschränkt ist. Am Flughafen, bei der Bhutan National Bank und der Bank of Bhutan haben Sie die Möglichkeit Euro und US-Dollar (keine alten und zerrissenen Banknoten und keine Dollarnoten aus der 1996-Serie) in die Landeswährung umzutauschen. Gängige Reiseschecks und US-Dollar werden in Bhutan ebenfalls als Zahlungsmittel akzeptiert. Da Kreditkarten für Bhutan noch "neu" sind, akzeptieren größere Hotels und Geschäfte in Timphu und Paro zwar zum Teil VISA und American Express, allerdings fällt hier oftmals eine Gebühr für die Transaktion an. Sie sollten sich im Voraus bei Ihrem Kreditinstitut erkundigen, ob weitere Bearbeitungsgebühren anfallen. Generell ist Bargeld vorzuziehen, insbesondere in abgelegenen Regionen außerhalb von Timphu, Paro und Phuentsholing.
Die Amanhotels akzeptieren VISA; Mastercard und American Express. Bargeldabhebung ist nicht möglich.

Kleidung und Klima

Aufgrund der enormen Temperaturschwankungen ist es empfehlenswert verschiedene Kleidungs-Schichten übereinander zu tragen und sich den Gegebenheiten anzupassen. Mit konservativer, sportlicher Allwetterkleidung sind Sie im Bhutan angemessen bekleidet – Naturmaterialien sind besonders atmungsaktiv, bequeme Schuhe unabdingbar (zum Teil ungeteerte Straßen). Denken Sie an Sonnenschutz, einen Hut und eine Sonnenbrille.

Wenn Sie in der kalten Jahreszeit unterwegs sind, sollten Sie mehrere Sets Unterwäsche aus schnell trocknendem Material mit. Abends und auf den Passhöhen ist wärmere Kleidung von Nöten, eine regenabweisende Jacke sollte auf jeden Fall Platz im Gepäck finden. Bei einer Wanderung ist darauf zu achten, dass Sie einen Schlafsack, eine Isomatte, Wollsocken, Beutel zum Verstauen Ihrer Kleidung und eine Tasche ohne Rollen mitnehmen.

Generell erregt Kleidung, die zu eng oder zu tief ausgeschnitten ist Anstoß und sollte vermieden werden. Kopfbedeckungen sollten vor dem Betreten religiöser Gebäude abgenommen werden.
Das bhutanische Klima ist ein Bergklima und unterliegt daher starken, regionalen Schwankungen. Weite Teile des Landes können zum Teil ganzjährig bereist werden. Während das Wetter in den touristisch interessanten Talgebieten ganzjährig mild und tagsüber warm ist, wird es im Winter zum Teil so kalt, dass die Pässe, welche in die zentralen Täler hinab führen, nicht mehr passierbar sind. In den Tälern Zentralbhutans reichen die trockenen Winter von Mitte November bis Mitte März. Die Tagestemperaturen variieren zwischen 16 und 18 Grad Celsius, nachts sinken die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Der Frühling dauert von Mitte März bis Anfang Juni an. In dieser Zeit steigen die Temperaturen allmählich auf 27 bis 29 Grad tagsüber und sinken auf etwa 18 Grad in der Nacht. Aber auch zu dieser Jahreszeit muss noch mit Kälteperioden gerechnet werden. Stürme werden bis zum Beginn der Monsunzeit ab Mitte Juni immer häufiger. In den ersten Monsuntagen regnet es durchgehend, danach setzen die Schauer zumeist abends oder nachts ein. Ende September steht dann der Herbst vor der Tür, die wohl schönste Jahreszeit, die bis Mitte November andauert. September, bis November und März bis Mai sind die besten Reisemonate mit geringer Niederschlagsmenge und angenehmen Temperaturen.

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Sicherheitshinweise

Besuchen Sie hierzu die Seite des Auswärtigen Amtes um die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise zu erfahren (www.auswaertiges-amt.de).
Für Bhutan besteht derzeit kein landesspezifischer Sicherheitshinweis.

Sprache

Amtssprache: Dzongkha
Durch die Abgelegenheit vieler Dörfer und die vielfältig ethnische Bevölkerung sind die unterschiedlichsten Dialekte erhalten geblieben. Sharchop Kha, der nördliche Dialekt, ist am weitesten verbreitet, Nepali wird ebenfalls gesprochen. Englisch wird seit 1964 in Schulen gelehrt und ist daher weit verbreitet.

Staatsform

Konstitutionelle Monarchie
Hauptsitz der Monarchie: Königlicher Dechencholing Palast

Staatsoberhaupt

König Jigme Khesar Namgyel Wangchuck
Regierungschef: Ministerpräsident Tshering Tobgay

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Telefon und Internet

Seit 2004 sind in Bhutan Mobiltelefone erlaubt. Telefonieren können Sie in Bhutan mit einem Triband-Handy. Erkundigen Sie sich vorab bei Ihrem Provider. Von den meisten Hotels in Bhutan können Sie ebenfalls telefonieren. In Thimpu gibt es zudem Telefoncafés. Im Osten Bhutans ist die Netzversorgung sehr schlecht, bedenken Sie dies bezüglich Ihrer Erreichbarkeit.

Trinkgeld

Trinkgeld ist unüblich und nicht unbedingt notwendig, da auf Ihrer Hotel- und Restaurantrechnung 20 Prozent für den Service addiert werden. Zusätzlich kann nach eigenem Ermessen etwas gegeben werden. Über die Höhe gibt es keine Regeln und es obliegt dem Gast selbst, mit welchem Betrag er seine Zufriedenheit ausdrücken möchte.

Visum

Die Einreise wird nur mit einem Visum genehmigt, dass beim Reiseveranstalter zu beantragen ist. 
Es wird eine Einreisegebühr von 20 US-Dollar erhoben. Informationen zu Ihrem Visa können Sie sowohl in unserer hauseigenen Visa-Abteilung, als auch bei der Botschaft des Königreichs Bhutan in Brüssel, Belgien (Avenue Jules Cesar 70, 1150 Bruxelles, Tel. +32 2 761 9570) einholen. 
Kurzfristige Änderungen der Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige sind möglich, auch ohne Inkenntnissetzung des Auswärtige Amt Kenntnis davon. 
Hinweise und Informationen dazu erhalten Sie direkt bei der Botschaft oder einem Generalkonsulat Ihres Ziellandes.

Für die Einreise von deutschen Staatsbürgern ist ein Reisepass erforderlich. Der Reisepass muss mindestens 6 Monate über das Abreisedatum aus Bhutan gültig sein. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument.

In den Grenzstädten Phuntsholing und Samdrup Jongkhar werden alle Ein- und Ausreisende mit einem biometrischen System gescannt. Außerdem werden Fingerabdrücke genommen und ein Foto am Einreiseschalter gemacht.

Zeitunterschied

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +5 Stunden. Während der europäischen Sommerzeit beträgt der Zeitunterschied +4 Stunden.

Zollbestimmungen

Bitte informieren Sie sich im Internet über die aktuell geltenden Bestimmungen.

Bhutan Rundreisen individuell

Wir beraten Sie gerne persönlich.

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